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OBG für vollständige Erhaltung des Oberurseler Ehrenmals

Der Verfall des Oberurseler Ehrenmals für die Gefallenen des 1. Weltkriegs schreitet fort. Dabei könnte das an der Seite der Evangelischen Christuskirche errichtete Denkmal immer noch in Gänze gerettet und wiederhergestellt werden, meint die Oberurseler Bürgergemeinschaft (OBG). Rettungsmaßnahmen müssten aber sofort ergriffen werden. Oberursel könne es sich nicht leisten, während des Hessentags an belebter Stelle und in unmittelbarer Nachbarschaft der dann frisch renovierten Christuskirche eine Gedenkruine zu präsentieren. Die Erhaltung des Andenkens an die Gefallenen und Verwundeten der Kriege gehöre zu den bürgerlichen Ehrenpflichten der Nachkommen. Auch die Bewahrung anerkannter Werke verstorbener Künstlerinnen und Künstler in deren Sinne sei von jeher Bestandteil kommunalen Kulturschaffens.

Das Ehrenmal befindet sich im Besitz der Stadt. Die Entscheidung über dessen Zukunft hat das Stadtparlament in die Hände des Bau- und Umweltausschusses gelegt. Der mochte sich am Mittwoch dieser Woche (20. Mai 2010) noch nicht zu entscheiden. Die OBG hat für die nächste Sitzung am 9. Juni beantragt, das Ehrenmal in seiner ursprünglichen Form als Ganzes zu erhalten und entsprechend zu restaurieren. Der Magistrat soll zur Vorbereitung der Restaurierung detaillierte Angebote von erfahrenen Fachfirmen einzuholen. Mehrere solcher Angebote lagen schon bei der jüngsten Ausschusssitzung vor.Zur Sicherung des Mosaiks vor weiterem Verfall sollen als erste Teilmaßnahme aus dem laufenden Haushalt Mittel für die Vermessung und Dokumentation des Ehrenmals und für Abnahme und Einlagerung des Mosaiks der Säule bereitgestellt werden.

Der Magistrat wird im Antrag gebeten, mit der Ursella-Stiftung, dem Kultur- und Sportförderverein oder anderen geeigneten Trägern zu verhandeln mit dem Ziel, dass sie Träger einer Initiative “Rettet das Ehrenmal” werden, die bei der Bevölkerung und von Firmen Spenden für die Wiederherstellung des Ehrenmals sammelt.Auch Landeszuschüsse sollen beantragt werden. Bis zum 80. Jahrestag der Errichtung des Ehrenmals am 12. Oktober 2010 soll ermittelt werden, mit welchen externen Beträgen aus Spenden, Sponsoring, öffentlichen Zuschussmitteln und sonstigen Quellen gerechnet werden kann, um auf dieser Grundlage den für die Restaurierung nötigen Betrag haushaltsrechtlich zu verankern.

Die Stadt hat sich bei der Übernahme 1930 feierlich verpflichtet, das Ehrenmal zu erhalten, zu betreuen und seinen Sinn zu bewahren. Dies müsse nun geschehen. Der Hessentag bietet gute Möglichkeiten, öffentliche Zuwendungen, Sponsorenmittel und Spenden zu akquirieren.Fachkundige Restaurierungsmaßnahmen könnten nach Angaben von Fachleuten ungefähr ein Jahr beanspruchen. Selbst wenn die Arbeiten am Hessentag nicht abgeschlossen sein sollten, könnte das Ehrenmal als Teil eines Mosaikworkshops und mögliches Anschauungsobjekt fungieren, meint die OBG. Weitere Erläuterungen finden Sie hier.

Ehrenmal an der Christuskirche retten

Die OBG-Stadtverordnetenfraktion hat für die Sitzung des Bau- und Umweltausschusses am 18. August 2010 folgenden Antrag gestellt:

Betr.: Ehrenmal an der Christuskirche

1. Das Ehrenmal soll in seiner ursprünglichen Form als Ganzes erhalten und entsprechend restauriert werden.

2. Der Magistrat wird gebeten, zur Vorbereitung der Restaurierung detaillierte Angebote von erfahrenen Fachfirmen einzuholen.

3. Zur Sicherung des Mosaiks vor weiterem Verfall sollen als erste Teilmaßnahme aus dem laufenden Haushalt Mittel für die Vermessung und Dokumentation des Ehrenmals und für Abnahme und Einlagerung des Mosaiks der Säule bereitgestellt werden

4. Der Magistrat wird gebeten, mit der Ursella-Stiftung, dem KSfO oder anderen geeigneten Trägern  mit dem Ziel zu verhandeln, dass sie Träger einer Initiative „Rettet das Ehrenmal“ (Arbeitstitel) werden, die freiwillige Zuwendungen der Bevölkerung und von Firmen für die Wiederherstellung des Ehrenmals anregt, Fundraising-Maßnahmen vorfinanziert und organisatorisch begleitet.

5. Der Magistrat wird gebeten, mit dem Land wegen Zuschüssen für die Restaurierung des Ehrenmals zu verhandeln.

6. Bis zum 80. Jahrestag der Errichtung des Ehrenmals am 12. Oktober 2010 soll ermittelt werden, mit welchen externen Beträgen aus Spenden, Sponsoring, öffentlichen Zuschussmitteln und sonstigen Quellen gerechnet werden kann, um auf dieser Grundlage den für die Restaurierung nötigen Betrag haushaltsrechtlich zu verankern.

Begründung:Der Verfall des Oberurseler Ehrenmals schreitet fort. Es ist davon auszugehen, dass es in Gänze gerettet und wiederhergestellt werden kann. Rettungsmaßnahmen müssen jetzt ergriffen werden. Oberursel kann es sich nicht leisten, sich während des Hessentags in unmittelbarer Nachbarschaft einer frisch renovierten Christuskirche mit einer Gedenkruine zu präsentieren. Die Erhaltung des Andenkens an die Gefallenen und Verwundeten der Kriege gehört zu den bürgerlichen Ehrenpflichten der Nachkommen. Die Bewahrung anerkannter Werke verstorbener Künstlerinnen und Künstler in deren Sinne ist von jeher fester Bestandteil kommunalen Kulturschaffens.Die Stadt hat sich bei der Übernahme 1930 feierlich verpflichtet, das Ehrenmal zu erhalten, zu betreuen und seinen Sinn zu bewahren. Dies muss nun geschehen. Der Hessentag bietet gute Möglichkeiten, öffentliche Zuwendungen, Sponsorenmittel und Spenden zu akquirieren.

Fachkundige Restaurierungsmaßnahmen werden nach Angaben von Fachleuten ungefähr ein Jahr beanspruchen. Selbst wenn die Arbeiten am Hessentag nicht abgeschlossen sein sollten, könnte das Ehrenmal als Teil eines Mosaikworkshops und mögliches Anschauungsobjekt fungieren. Weitere Informationen hier.

Verkürzung der Wartezeiten am Bahnübergang Frankfurter Landstraße

Für die Stadtverordnetenversammlung am 10. September 2009 hat die OBG-Fraktion folgenden Antrag eingebracht:

Der Magistrat wird gebeten, mit den zuständigen Stellen in Verhandlung zu treten, mit dem Ziel, die Schließungszeiten der Bahnschranken an der Frankfurter Landstraße zu verkürzen und damit die Wartezeiten des Verkehrs zu verringern. 

Begründung: Die Bahnschranken schließen bei Zügen aus Richtung Frankfurt viel zu früh, und es entstehen zu-sätzliche Wartezeiten. Die Schließung der Bahnschranken erfolgt bereits, wenn ein Zug den Halte-punkt Steinbach/Weißkirchen verlässt. In Kombination mit dem Gegenverkehr aus Richtung Bad Homburg entstehen dadurch oft lange Wartezeiten und erhebliche Rückstaus in die Nassauer Stra-ße und die Adenauer-Allee. In Verhandlungen mit der Bahn sollte geklärt werden, ob die Schranken zeitnäher am tatsächlichen Bedarf geschlossen werden könnten und dadurch der Verkehrsfluss beschleunigt werden könnte. Gegebenenfalls muss die Geschwindigkeit von Schienennutzern, die die Haltepunkte Steinbach/Weißkirchen und Stierstadt nicht anfahren und deshalb die Strecke ra-scher passieren, entsprechend angepasst und vorrangigen Verkehrsinteressen untergeordnet werden.

Veranschaulichung von Bebauungsplänen

Für die Stadtverordnetenversammlung am 10. September 2009 hat die OBG-Fraktion folgenden Antrag eingebracht:

Der Magistrat wird gebeten, künftig bei Vorlage von Bebauungsplänen die vorgesehene Bebauung auch im Modell darzustellen. 

Begründung: Zur Vorstellung, wie die zulässige Bebauung tatsächlich aussehen könnte, reichen eindimensionale Bebauungspläne nicht aus. Beispiele wie Taunusgarten, ehemaliges Südzuckergelände und jetzt Herderstraße/Altenhöfer Weg zeigen, dass Grundrisszeichnungen ein unzureichendes Bild von Bebauungsdichten geben. Es sollten von unabhängiger Seite jeweils plastische Modelle erstellt werden, die die zulässige Bebauung nach Umsetzung des Bebauungsplans deutlich machen. Dabei können zur Kosteneinsparung Möglichkeiten virtueller Darstellung genutzt werden. Die Modelle sollen vor allem die Beratungen des Magistrats und der jeweils damit befassten Fachausschüsse begleiten und interessierten Bürgern zur Verfügung stehen.

Schwerlastverkehr Integrierte Gesamtschule Stierstadt

Für die Stadtverordnetenversammlung am 10. September 2009 hat die OBG-Fraktion folgenden Antrag eingebracht:

Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen, wie der Schwerlastverkehr zum Neubau der Integrierten Gesamtschule Stierstadt (IGS) geleitet werden kann, ohne den Ortskern von Stierstadt und die Taunusstraße zu belasten.

Begründung: Ende September sollen nach Auskunft des Magistrats die Neubauarbeiten für die IGS beginnen und bis März 2010 dauern. Eine Führung des Schwerlastverkehrs durch Ortskern und Taunusstraße würde zu einer unzumutbaren Belastung der Anwohner und zu einer zusätzlichen Gefährdung der Schulkinder führen. Wegen der Belegung des Altbaus der Grundschule mit Schülerinnen und Schülern aus Steinbach ist ohnehin mit noch stärkerem Besucherverkehr zu rechnen.Der Magistrat sollte ernsthaft alternative Zufahrten prüfen, vor allem über den betonierten Weg zwischen der Landesstraße von Oberursel nach Oberhöchstadt und  Steinbacher Straße, und in Gegenrichtung durch die verlängerte Römerstraße zurück zur Landesstraße, nur im letzten Stück und weit entfernt von den ökologisch sensiblen Bereichen am Seedammweg über die an die Landesstraße angebundene Gartenstraße.

Gefährlicher Schulweg

 Kinder auf dem Weg zur Schule auf dem Seedammweg … 

Gefährlicher Schulweg in Stierstadt

… und an der Ecke Gartenstraße/Kiesweg in Stierstadt, aufgenommen am 8. September 2009.

Verkehrschaos nach Sperrung der Homburger Landstraße

Die OBG hat für die Stadtverordnetenversammlung am 10. September 2009 folgenden Antrag eingebracht:

Der Magistrat wird gebeten, in der nächsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses darzulegen, wie es zum Verkehrschaos bei der Sperrung der Homburger Landstraße Mitte Juli kommen konnte und wie künftig bei größeren Straßenbauarbeiten Härten für Verkehrsteilnehmer gemildert und alle Betroffenen rechtzeitig und deutlich über anstehende Beschränkungen informiert werden können.

Begründung:Die Sperrung der Homburger Landstraße wegen Bauarbeiten ab dem 13. Juli 2009 hat zu einem erheblichen Verkehrschaos geführt. Der Magistrat soll darlegen, welche Maßnahmen im Vorfeld der Sperrung ergriffen wurden, um ein absehbares Verkehrschaos zu vermeiden, warum das Verkehrschaos dennoch eintreten konnte und wie der Magistrat ähnliche Entwicklungen in künftigen Fällen vermeiden will.

Fahrkartenschalter in Oberursel

Für die nächste Stadtverordnetenversammlung am 10. September 2009 hat die OBG folgenden Antrag eingebracht:

Der Magistrat wird gebeten, sich dafür einzusetzen, dass in Oberursel so rasch wie möglich wieder ein DB-Fahrkartenschalter mit qualifiziertem Beratungsangebot eröffnet wird.

Begründung: Der Bau- und Umweltausschuss hat sich am 02.11.2005 mit dem Thema Fahrkartenschalter befasst und keine Empfehlung gegeben. Seitdem sind der Fahrkartenschalter im Bahnhof geschlossen worden, und jüngst hat auch das von der Deutschen Bahn mit dem Fahrkartenverkauf betraute Rei-sebüro den Fahrkartenverkauf eingestellt. Wer eine Fahrkarte lösen will, muss sie im Internet, am Automaten  im Bahnhof oder an Fahrkartenschaltern in Bad Homburg und Frankfurt besorgen. Nicht alle haben Internetzugang, und mit der Lösung der Fahrkarte am Automat sind vor allem ältere Menschen überfordert. Im Internet sind Fahrkartenbuchungen ins Ausland nicht möglich. Die nächstgelegene Beratung findet in Bad Homburg und Frankfurt statt.

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